zum KOTZEN – Flug LH721 nach Frankfurt

Tja – wie man lesen kann bin ich immer noch in Peking! Sowas habe ich ja noch nie erlebt. Erst habe ich über eine Stunde ohne Information am Boarding-Gate gewartet und dann – nachdem mehrere Leute nachgefragt haben – kamen sie mit der Information raus: es gibt ein Problem mit dem Toilettensystem des Flugzeugs, der Pilot fliegt unter diesen Umständen nicht los und das Flugzeug muss erst repariert werden. Verstehe ich soweit. Was ich nicht verstehe ist, dass die Lufthansa es nicht für nötig hält ihre Kunden zu informieren und alle über eine Stunde STEHEND warten lässt. Bis jetzt habe ich noch keine Auskunft wann (und ob?) der Flug weiter geht. Die Lounge hier ist zum KOTZEN, außer einer Instant-Nudelsuppe gibt es nichts. Naja – Wenigstens das Internet geht!

Meine Beschwerde-Mail an Lufthansa habe ich schon verfasst, und da werde ich sicher auch nochmal anrufen. Verspätung hin oder her, aber wenigstens Informationen könnte man kriegen!

Alles in allem und in kurzen und knappen, ereignisbezogenen Worten zusammengefasst: SCHEIßE!

…das war’s schon

So, nun sind die drei Wochen schon vorbei. Gestern hatte ich noch einen angenehmen Abschluß, zusammen mit dem Kollegen Vincent. Erst waren wir lecker Peking Ente essen, und dann haben wir noch Peking zusammen unsicher gemacht, wobei er ziemlich schnell ziemlich blau war :-D

Ich habe um ein Haar verpennt, aber bin trotzdem noch rechtzeitig aufgewacht um extreme Shopping am Beijing Airport zu machen. Zigaretten kosten hier übrigens nur 9€ ROFL

 So, nun geht es erst mal zurück und in einer Woche geht es dann weiter nach Dubai zur nächsten Station.

Alles in Allem lief es sehr gut hier, und ich habe sehr viele Eindrücke gewonnen.

Die verbotene Stadst habe ich gestern auch noch besuchen können, da das Trainig um 11.30 Uhr beendet war. Bilder folgen. So- in 25 Minuten geht es los zum Boarding und dann hat mich Deutschland (und der Bahnstreik) wieder. Hoffe mein Zug nach Würzburg wird nicht bestreikt….

…und so wird es weiter gehen…

Ausbildung neuer LokführerUnterdessen will die Bahn bis zum 1. September 2008 insgesamt 1.350 neue Lokführer ausbilden. Laut Mitarbeiterzeitung „DB-Welt“ sollen die neuen Mitarbeiter aber nicht ausschließlich Loks fahren, sondern „bei Bedarf auch in anderen Bereichen – etwa der Fahrzeuginstandhaltung – eingesetzt werden.“ In der Folge der Anzeigenkampagne, mit der die Bahn 1000 Lokführer suchte, hätten sich rund 15.000 Interessenten per E-Mail, Telefon oder Post gemeldet, schrieb die Zeitung.
 
Die neuen Kollegen würden bei einer Tochtergesellschaft von DB Zeitarbeit eingestellt, die am 1. Januar 2008 ihre Arbeit aufnehmen soll. „Das Unternehmen vermittelt die Lokführer dann an die jeweiligen Transportgesellschaften weiter.“

Quelle: n-tv.de

Schade nur, dass man dann den Tarifvertrag in die Tonne treten kann.

Umgebucht :-)

Tja – schön, dass wir für die Firma ein kompetentes Reisebüro als Ansprechpartner haben. Mein Flug nach Dubai, der auf dem Hinflug von Stuttgart nach Frankfurt mit der Bahn abgewickelt worden wäre, ist nun umgebucht. Im Grunde wäre ich gerne mit der Bahn gefahren (fast genauso bequem wie fliegen und mehr Beinfreiheit und keine mürrischen Lufthansa Stewardessen), aber solange solche Betonköpfe wie Mehdorn und Schell (und sein Adjudant Claus Weselsky) am werkeln sind, hab ich auf diesen Verein keinen BOCK mehr und werde lieber in den Flieger steigen….

Gut – ein paar Kilo mehr CO2 aber im Vergleich zu den Zig Tonnen, die jetzt wieder auf die Straße verlagert werden ist das ein Klacks! Das schönste – es könnte bis Weihnachten gehen! Das ganze stinkt bis zum Himmel, und die GDL hat nun – meinen Respekt dafür – ver.di als in meinen Augen unfähigste Gewerkschaft abgelöst. Prost!

Idealismus

„Ein Idealist muss nicht dumm sein, aber enttäuscht wird er immer sein.“ [Oscar Wilde]

China – meine ersten beiden Tage hier

So, nach nur 6 Stunden Flug bin ich von 30°C in Singapur ins kalte Peking gekommen, wo das Wetter ähnlich wie in Deutschland sein dürfte.

Mein erstes erlebnis war ein nicht ganz ehrlicher Taxifahrer, der mich ordentlich übers Ohr gehauen hat, denn das war gar kein Taxifahrer. Letzten Endes war ich froh überhaupt im Hotel angekommen zu sein. Umgerechnet hat er mir ca. 45€ abgeknöpft….Lehrgeld. 

Gestern Abend war ich noch auf dem Platz des himmlischen Friedens gewesen und vor den Toren der verbotenen Stadt, die leider schon geschlossen war – vielleicht ergibt sich ja unter der Woche nochmal die Möglichkeit.

Heute stand ein Besuch der Chinesischen Mauer auf dem Programm – einfach gigantisch…

China hat eine wahnsinnige Kultur, und ebenso wahnsinnig viele Menschen. Die Chinesische Mauer muss man auf jeden Fall gesehen haben. Ich frage mich nur, wie die menschen das früher geschafft haben. Auf der Mauer zu laufen ist eine enorme Anstrengung, denn es geht sehr steil den Berg hoch und das geht sehr in die Beine.

Hier auch ein paar Eindrücke aus dem Reich der Mitte – morgen geht es dann wieder an die Arbeit, wofür ich ja eigentlich hier bin.

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0:0 gegen die Bayern… :-)

…habe das Spiel hier im Liveticker verfolgt. Bayern war wohl klar überlegen, gegen eine Eintracht die mit vielen Verletzungen und Ausfällen zu kämpfen hat. Um so mehr freut mich der Punkt, den man in München erst mal holen muss. Nikolov muss überragend gehalten haben. 17 Punkte stehen jetzt auf dem Konto – nach 12 Spielen eine ordentliche Bilanz.

Ich tippe mal auf noch 7-8 Punkte aus den nächsten Spielen und dann hätte man 25 Punkte auf dem Konto was sicherlich ein Platz im Mittelfeld der Tabelle wäre.

…ach ja…

in 4 Stunden werde ich wieder aufstehen und nach Peking weiter fliegen! Es war sehr angenehm hier in Singapur und ich bin schon gespannt auf China!

Vorschlag für das Unwort des Jahres: Bahnstreik der GDL

So, jetzt ist es also soweit: http://www.n-tv.de/874151.html die GDL darf tatsächlich 50 Millionen €uro Schaden am Tag anrichten. Das ist nämlich die Schätzung des Schadens, der der Volkswirtschaft täglich dadurch entsteht.

Zitat aus dem Spiegel:
Die möglichen Schäden eines Streiks im Güterverkehr sind gewaltig: Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kostet ein solcher Streik die Volkswirtschaft bis zu 50 Millionen Euro pro Tag.

Sorry, ich kann mir nur an den Kopf greifen. Ich für meinen Teil werde auf jeden Fall versuchen meine Rückkehr umzubuchen um nicht mit der Bahn fahren zu müssen. Auch in Zukunft werde ich das vermeiden. Ich nehme an ich bin nicht der einzige, der so denkt. Herzlichen Glückwunsch Herr Schell – damit habe sie wirklich Arbeitsplätze gesichert. Der nächste Streik wird dann, so spekuliere ich mal, gegen den Abbau von Arbeitsplätzen gehen. Manche Gewerkschaftler haben es noch nicht begriffen, dass man in Zeiten des Turbokapitalismus auch mal mit Fingerspitzengefühl arbeiten muss. Für große Unternehmen und deren Manager zählt nun heutzutage nur der EBIT – das ist Fakt. Ziel ist es einzig und alleine das Vorjahresergebnis zu verbessern – sparen kann man am besten bei den kleinen.

Ich gönne jedem Lockführer sein Geld, auch mehr Geld, das steht außer Frage, nur ist das meiner Ansich nach der falsche Weg. Man sollte sie in Deutschland eher mal dafür einsezten Arbeit günstiger zu machen. Ich für meinen Teil würde kein Unternehmen in Deutschland betreiben wollen, schon alleine wegen der deutschen Gesetzgebung, die in vielen Bereichen einfach am Ziel vorbei geht und antiquiert ist und auch aufgrund vieler Betonköpfe bei unseren Gewerkschaften – siehe Herr Schell.