Warentester NRW bzw. Tamacon UG – Erste Hilfe

Hallo,

eine Bekannte von mir hat vor ein paar Tagen im guten Glauben und um kostenlose Waren zum Testen zu bekommen einen Datennutzungsbogen unterschrieben nebst Zeitungsabo, da man sonst 204,00€ Gebühr für die Aufnahme in eine nicht näher bezeichnete Datenbank zahlen muss. Kommt mir alles etwas „speziell“ vor. Bei meiner Recherche im Internet (Nachtigall ick hör dir trapsen) habe ich diesen Forenbeitrag gefunden. Hier wird von Betrug gesprochen – ich lasse das mal so stehen, da ich keine große Lust auf Post von dieser Firma habe. Meiner Ansicht nach geht es hier vermutlich nur um Zeitschriftenabos. Wie man im Internet sehr schnell erfahren kann handelt es sich um das „Unternehmen“ Tamacon UG.

Interessant:

Unternehmensform UG

Anschrift (in diesem Fall iin Leinfelden/Echterdingen)
zuständiges Finanzamt: Köln
Inhaber der Firma in der Vereinbarung als E. Conrad angegeben (ohne vollen Namen)

Folgende Daten finden sich bei der DENIC bei dieversen Registrierten Domains für jedermann einsehbar:

Domaininhaber: Martin Doering
Adresse: Mathias-Brüggen-Str. 76
PLZ: 50827
Ort: Köln
Land: DE

und

Name: Elmar Conrad
Organisation: TAMACON UG
Adresse: Mathias-Brüggen-Str. 76
PLZ: 50827
Ort: Köln
Land: DE

Hier auf jeden Fall zwei Musterschreiben, die ich für die Bekannte verfasst habe (ohne Haftung für den Inhalt und ohne den Hintergrund einer rechtlichen Beratung). Vielleicht hilft es jemandem.

Tamacon_UG

Dorschner

Weitere Formate gerne auf Anfrage (Doc, PDF, ???)

 

Dr. Hans-Jörg Rotberg wird die Entlastung verweigert – Frank Posnanski wird abgewatscht

Das geht mir doch runter wie Öl :-) Meinem „lieblings-“ (Ex-) Aufsichtsrat der Digital Identification Solutions AG, Herrn Dr. Hans-Jörg Rotberg wurde die Entlastung auf der diesjährigen Hauptversammlung verweigert. Zu lesen in den Abstimmungsergebnissen. Nachdem alle Aufsichtsräte und der Investor Brockhaus Private Equity ausgestiegen sind, wird man sehen wie das Kapitel weiter geht. Herr Dr. Rotberg, ich wünsche Ihnen mehr Erfolg in der Zukunft, als in der Vergangenheit.

Das ist für mich wenigstens eine kleine Genugtuung nach allem was in der Vergangenheit passiert ist und für mich ein Abschluß mit dem Kapitel DISO. Auf der Hauptversammlung musste ich einige Dinge loswerden, und damit werde ich das Kapitel für mich abschließen. Gelernt habe ich für mich, das Menschen im Kapitalmarkt scheinbar keine Rolle spielen, sondern nur der maximale Profit. Dieser Artikel richtet sich selbstverständlich nicht gegen meinen ehemaligen Arbeitgeber, sondern gegen die Personen, welche von außen dort installiert wurden, um das Unternehmen mit maximalem Profit zu verkaufen. Siehe hier und hier.

Das Netzwerk ist Teil meines Berufes. Frohes Ranking!

Alles Gute vielen ehemaligen Kollegen bei der DISO.

Ergänzung: Auch Herr Frank Posnanski, der sich auf der HV einige kritische Fragen (unter anderem von mir) gefallen lassen musste, hat mittlerweile das Zeitliche bei der DISO gesegnet. Bin gespannt ob die Halbwertszeit bei Telecolumbus eine größere ist, als bei den bisherigen Stationen.

UPDATE: 21.05.2012: Sowas – Telecolumbus wurde heute an Kabel Deutschland verkauft. War da nicht mal was? Meines Wissens war Herr Posnanski früher mal bei Kabel Deutschland…

Noch am Leben :-)

Nachdem ich mir schon die ein oder andere Frage nach der Aktualität meines BLOGs gefallen lassen musste, schreibe ich mal wieder ein paar Zeilen, und gelobe Besserung.

Eine spannende Zeit liegt hinter mir – diesmal weniger privat als vielmehr beruflich. Privat gibt es momentan nur zu vermelden, dass der lange nötige Urlaub sehr schön, aber leider wie immer viel zu kurz war.

Die berufliche Situation hat trotzdem viel meiner privaten Freizeit verschlungen, weil ich als Aktionär meines Arbeitgebers privat sehr viel Zeit auf die Vorbereitung der Hauptversammlung verwendet habe. Das Thema geisterte auch mehrfach durch die Medien (Stuttgarter Zeitung) sowie durch die Mitgliederzeitung der SDK. Die HV war eine einzige Farce. Angefangen von der Leitung der Veranstaltung über das Ergebnis, bis hin über einige Gäste und alte Bekannte (ich würde gerne die Namen dieser zweifelhaften Personen schreiben, aber das überlasse ich dem Richter). Momentan möchte ich das Thema erst einmal sacken lassen, werde mich aber zu gegebener Zeit nochmals damit auseinander setzen – momentan ist die Sache für mich erst mal über den Berg… Gespannt bin ich bereits auf das Protokoll der Veranstaltung, welches hoffentlich bald vorliegt. Meine ganze Konzentration gilt der Gestaltung und dem Nachholen meiner Freizeit :-) sowie den beruflichen Zielen, die ich mir für dieses Jahr noch gesteckt habe.

Meine Wünsche für den Rest dieses Jahres: Gesundheit, ein gerechtes Urteil gegen ein paar alte Bekannte, ein gutes Jahresergebnis.

Glück im Unglück oder: wie schnell es vorbei sein kann

Am Freitag (27.11.2009) fuhr ich gegen 0:05 auf der B10 Richtung Esslingen, als ich im Rückspiegel einen sehr schnell nahe kommenden Wagen sah. Ich tippe mal auf eine Geschwindigkeit zwischen 150 und 180 km/h. Ich dachte noch: warum weicht der nicht aus? Als plötzlich die Lichter verschwunden waren. „Puhhhhhhhhh!“ dachte ich, und hatte es noch nicht mal zu Ende gedacht als es schon einen gewaltigen Rums gemacht hat. Der Rest war Schleudern, Krachen, Bremsen und Gegenlenken. Ich kam irgendwann zum Stehen und dachte erst mal: Wahnsinn – ich lebe noch. Im Kofferraum holte ich erst mal meine Warnweste und lief dann richtung Unfallgegner, der mir zum Glück auch unverletzt entgegen kam (2 Frauen).  Die Fahrerin stand, wie sich hinterher heraus stellte unter Alkoholeinfluss (nicht viel, aber ausreichend). Sie hatte mich schlichtweg übersehen und wollte im letzten Moment noch ausweichen.

Fazit: Ich bin sehr froh, dass ich bis auf starke Schmerzen im Lenden und Halswirbelbereich und zwei geprellten Unterarmen keine größeren Verletzungen habe. Wie sich die anderen Verletzugen noch auswirken, werde ich allerdings erst nach und nach sehen.

Danke an die hervorragenden Ingenieure von Mercedes, die sicher ihren Teil dazu beigetragen haben, dass ich diese Zeilen noch schreiben kann. Das Auto hatte ich seit Mitte Oktober 2009 und ich weine ihm keine Träne nach. Es war schon jetzt das beste Auto, welches ich je hatte.

Immer wieder im Leben…

…kommt man an die Stelle, wo man glaubt „ich bin im falschen Film“

Heute war so ein Tag. Man lernt immer wieder neues über menschliche Abgründe.  Folgender Wikipedia Artikel beschreibt gut das heute erlebte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Farce_(Theater)

„Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.“ – Albert Einstein

Zum Glück gibt es liebe Menschen und Freunde um mich, da geht mir manches einfach am Arsch vorbei.