Glück im Unglück oder: wie schnell es vorbei sein kann

Am Freitag (27.11.2009) fuhr ich gegen 0:05 auf der B10 Richtung Esslingen, als ich im Rückspiegel einen sehr schnell nahe kommenden Wagen sah. Ich tippe mal auf eine Geschwindigkeit zwischen 150 und 180 km/h. Ich dachte noch: warum weicht der nicht aus? Als plötzlich die Lichter verschwunden waren. „Puhhhhhhhhh!“ dachte ich, und hatte es noch nicht mal zu Ende gedacht als es schon einen gewaltigen Rums gemacht hat. Der Rest war Schleudern, Krachen, Bremsen und Gegenlenken. Ich kam irgendwann zum Stehen und dachte erst mal: Wahnsinn – ich lebe noch. Im Kofferraum holte ich erst mal meine Warnweste und lief dann richtung Unfallgegner, der mir zum Glück auch unverletzt entgegen kam (2 Frauen).  Die Fahrerin stand, wie sich hinterher heraus stellte unter Alkoholeinfluss (nicht viel, aber ausreichend). Sie hatte mich schlichtweg übersehen und wollte im letzten Moment noch ausweichen.

Fazit: Ich bin sehr froh, dass ich bis auf starke Schmerzen im Lenden und Halswirbelbereich und zwei geprellten Unterarmen keine größeren Verletzungen habe. Wie sich die anderen Verletzugen noch auswirken, werde ich allerdings erst nach und nach sehen.

Danke an die hervorragenden Ingenieure von Mercedes, die sicher ihren Teil dazu beigetragen haben, dass ich diese Zeilen noch schreiben kann. Das Auto hatte ich seit Mitte Oktober 2009 und ich weine ihm keine Träne nach. Es war schon jetzt das beste Auto, welches ich je hatte.