Von Heuschrecken und Turbokapitalismus

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Lange ist es her, dass der Mensch in der Wirtschaft gezählt hat. Der Kapitalmarkt wird immer gieriger. Gerade am Beispiel Nokia sieht man mal wieder, das es mit dem Verantwortungsbewusstsein bei vielen Firmenbossen nicht weit her ist. Im einen Moment verkündet man eine Werksschließung und kurze Zeit später einen Rekordgewinn von 7,2 Milliarden Euro.

„damit könnten die über 100 Jahre unsere Lohnkosten zahlen“ – so die Betriebsratsvorsitzende.

Auch wenn Arbeit in Deutschland teuer ist, und es für Firmen viele Hürden gibt – die Lohnkosten dürften bei großen Konzernen nur einen Bruchteil der Ausgaben ausmachen. Lieber werden horrende Manager-Gehälter gezahlt, unrentable Investitionen getätigt und Millionen in Marketingkampagnen verschwendet.

Ich frage mich – warum muss man bei Milliardengewinnen immer noch an der Kostenscharaube im Personalbereich drehen. Noch nie war die Überstundenanzahl in Deutschland so hoch. Die Streßbedingten Krankheiten nehmen auch stetig zu.

Allerdings frage ich mich auch, warum der Staat nicht mehr tut. Anstatt Millionen in Subventionen zu stecken, sollten diese lieber sinnvoll in Bildung und Betreuung gesteckt werden. Ich würde auch lieber eine Abgabe für Bildung zahlen, als für Sozialschmarozer, die von Harz IV leben. Nicht das mich einer falsch versteht. Es ist gut, dass es eine Unterstützung für Menschen gibt, die ihre Arbeit verlieren, die krank sind oder was auch immer. Aber es gibt genug Menschen in Deutschland, die einfach nur faul sind. Und für die würde ich keinen Cent zahlen. Wer nur auf Kosten anderer Lebt und sich nicht bemüht, der soll auch in der Gosse leben. Es fehlt mir jedes Verständis, wenn Leute Zeit haben sich in dämlichen Talkshows zu zeigen, anstatt sich um Arbeit zu bemühen. Solchen Leuten gehört auch die letzte Unterstützung genommen, denn nur dann werden sie sich auch bemühen oder eben – PECH – auf der Strecke bleiben.

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