Bahnstreik in Deutschland oder wie die GDL laufen lernte…

Langsam kann ich das Wort nicht mehr hören. Nun bin ich ja gerade weit weg, aber diese ganze Sache geht mir tierisch gegen den Strich. Ich finde es schlichtweg zum Kotzen, dass Machtspiele zwischen einer „Gewerkschaft“ und einem selbstherrlichen Bahnvorstand auf dem Rücken der Bevölkerung und was noch viel schlimmer ist, auf dem Rücken der Wirtschaft ausgetragen wird. Zum Glück darf der Streik noch nicht auf den Transportweg ausgeweitet werden, aber was, wenn es soweit kommt?

Hier werden Millionen-Schäden angerichtet. Durch Staus, Verspätungen und nicht gelieferte Waren.

 Wo ist hier das Verantwortungsbewusstsein der Gewerkschaft? Wo das des Vorstandes? Nein, man droht sich gegenseitig und äußert polemische Scheißhausparolen, anstatt eine vernünftige Lösung zu finden. Aber Lösungen zu finden, scheint nicht zu den Stärken von deutschen „Interessengemeinschaften“ (oder soll ich Lobbyisten sagen?) zu zählen. NEIN! Es ist doch viel Medienwirksamer, wenn man aufeinander einprügelt.

Das hiervon auch anderer Leute Arbeitsplatz abhängt und dass bei Privatleuten durch verpasste Anschlüsse bzw. auch Flüge enormer Schaden verursacht wird, ist solchen Menschen egal. Hier tut man nicht dem Konzern „Bahn“ weh – nein hier tut man Leuten weh, die nichts dafür können. Aber hauptsache DAGEGEN sein – das lässt sich gut verkaufen und das eingene Ego ist befriedigt.

Ich bin selbst Betriebsrat, und weiß was es heißt, wenn man mit Leuten arbeiten muss, die grundsätzlich mal DAGEGEN sind, ohne sich gedanken zu machen, was für einen Schaden sie damit anrichten – letztendlich auch für die Leute, die ihnen vertrauen.

In diesem Sinne: ich bin GEGEN den Bahnstreik und GEGEN eine Ausweitung auf den Fern- und Güterverkehr!

Mahlzeit!

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